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Liebe Nachbarn,
als wir vor einiger Zeit in unsere Mietwohnung zogen, ließen wir uns von einem riesigen Werbeschild sowie über Anzeigen im Portal Immobilienscout für ein „Wohnen im Grünen“ begeistern.

..........Quelle Stern/Edelstein

Darauf vertrauend, dauerhaft ruhig und im Grünen wohnen zu können. Die Eigentümerin hat nun die Kleingärten mit der Begründung von Baumaßnahmen gekündigt und will - nach gegenüber den Kleingärtnern geäußerten Aussagen - auf den dann freien Hofseiten, vier weitere Wohnblocks errichten. Diese Aussagen haben die Mieter aber bisher nur von den Kleingärtnern. Von der HV bzw. von der Eigentümerin gibt es dazu bisher leider keine Aussagen. Ganz im Gegenteil, werden nun die Kleingärtner diskreditiert und ihnen vorgeworfen Gerüchte zu streuen.

Siehe auch unter Aktuelles

Mit Beginn dieser bei den Mietern noch nicht angekündigten Baumaßnahmen, wird der Blick von unseren Balkonen dann nicht mehr auf das Grün des Innenhofes, sondern genau auf den Nachbarn - nur ein paar Meter entfernt - fallen. Somit werden wir in Zukunft nicht nur weitere Nachbarn haben die uns direkt auf den Teller oder ins Schlafzimmer schauen, sondern werden dann eventuell auch viel weniger Sonne auf unseren Balkonen genießen können.

Nachbarschaft-Ausblick
..........dieses Bild ist natürlich leicht überspitzt ;-)Bildquelle @Hartkeller

Ganz zu schweigen von den andauernden & unzumutbaren Parkplatzproblemen. Der Neubau weiterer geplanter vier Wohnblöcke (mit insgesamt 32 Wohnungen) auf beiden Hofseiten, werden die schon jetzt vorherrschenden chaotischen Parkplatzprobleme, nur noch verschärfen. Weder in der Mittelbruchzeile (Spielstraße mit sehr wenigen Parkplätzen), in der Simmelstraße (Berufspendler die hier parken, Mitarbeiter der Banken) noch im Werftendensteig (einspurige Straße) haben wir hier ausreichend Parkplätze.

parkplatzmangel
..........Bildquelle @stark

Hinzu kommen noch die langwierigen Bauarbeiten an der zukünftigen Großbaustelle. Laut Schätzung eines unabhängigen Bau-Experten, werden diese Bauarbeiten - direkt vor unserem Fenster und hautnah erlebbar -
4 Jahre (je Seite ca. 2 Jahre), mit täglichem Staub, Dreck, Lärm und weiteren unzumutbaren Umständen andauern.


Baustelle Stern-Edelstein</div><span class=..........mögl. Baustelle Werftendensteig - Quelle @Peschstein
Viele Mieter fühlen sich von der HV bzw. der Eigentümerin getäuscht und sind auch sehr enttäuscht. Denn obwohl dieses Wissen bei der Hausverwaltung vorlag, wurden bei Neuvermietung diese zukünftigen Baumaßnahmen verschwiegen. Selbst auf Nachfrage von Mietern wurde vorgegeben, dass "noch nichts entschieden sei".

Einigen Mietern wurde sogar angeraten, sich wegen eines Kleingartens beim Kleingartenverein zu melden. Kurz nach Einzug, gab es von den Bauarbeitern aber schon die ersten Gerüchte, dass die Gärten wegkommen sollen.

Wie hier von Seiten der HV bzw. der Eigentümerin mit den Mietern umgegangen wird, macht ganz klar nur noch Fassungslos. Zudem sind die meisten von uns doch auch genau wegen der Aussicht auf ein "Wohnen im Grünen“ hierher gezogen (und haben sich im schlimmsten Fall auch noch eine Küche maßanfertigen oder andere Einbauten anfertigen bzw. einbauen lassen).


Zudem sollte angeführt werden, dass Eigentum kein reines Naturrecht ist. Die Sozialpflichtigkeit des Eigentums bezeichnet in Deutschland einen rechts- und sozialphilosophischen Grundsatz, der den Eigentümer auf seine Verpflichtung für das Gemeinwohl hinweist. Schon in der Weimarer Verfassung von 1919 (Art. 153 Abs. 3 WRV)[2] fand die Sozialpflichtigkeit folgenden Niederschlag:

„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich Dienst sein für das Gemeine Beste.“

grundgesetz
........(Quelle @VolkesWille)

In Art. 14 Abs. 2 Grundgesetz steht:

„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“

Zusammenfassend stellen sich nun folgende Fragen:

  • Bereits seit Ende 2013/Anfang 2014 bestehen laut unserer Recherche Pläne, für einen groß angelegten
    Neubau. Warum wurden die Mieter trotzdem mit einem "Wohnen im Grünen" gelockt?
  • Mit einer Bebauung sinkt der Wohnwert der Mietwohnungen. Hat die Hausverwaltung darüber Kenntnis?
  • Bei einer Bebauung müssen sehr viele Bäume gerodet werden. Werden dafür "grüne Ausgleichsflächen" als Ausgleich für die Gärten geschaffen? Wenn ja wo?
  • Bereits jetzt fehlen ca. 10-20 Parkplätze. Wo sollen die 16 neuen Mieter der Mittelbruchzeile 10-12 parken?
    (die Mittelbruchzeile ist eine Spielstraße mit sehr wenig Parkplätzen)
  • Wo sollen die 32 Mieter - der geplanten vier Wohnhäuser - parken?
  • Insgesamt fehlen also nach Fertigstellung der Neubauten ca. 40-60 Parkplätze.
    Werden zusätzliche Parkplätze geschaffen? Wenn ja wo genau? Wie viele?
  • Einige Mieter hatten sich bewusst für ein "Wohnen im Grünen" entschieden und sich Möbel, Einbauküche
    oder sonstige Einbauten anfertigen lassen.

demokratie
...........Quelle (dpa/picture alliance/Paul Zinken)

  • Könnte bzw. müsste hier die Politik nicht freie Ausgleichsflächen für eine Bebauung zur Verfügung stellen?
    (Wir sollten hier ganz klar die Politik mit einbeziehen)
  • Ist die Eigentümerin bereit - Ausgleichsflächen die ihr möglicherweise von der Politik angeboten werden - anzunehmen und auf eine Bebauung auf den Hofseiten zu verzichten?

Insgesamt sollten wir das Vorhaben der Eigentümerin kritisch begleiten. Wir bleiben dran. Denn wie immer gilt: Zusammen unter Gleichgesinnten erreichen wir mehr als einzeln. Niemand wird allein gelassen.
 
Positionierung
Liebe Nachbarn,
als wir vor einiger Zeit in unsere Mietwohnung zogen, ließen wir uns von einem riesigen Werbeschild sowie über Anzeigen im Portal Immobilienscout für ein „Wohnen im Grünen“ begeistern.

Liebe Nachbarn,
als wir vor einiger Zeit in unsere Mietwohnung zogen, ließen wir uns von einem riesigen Werbeschild sowie über Anzeigen im Portal Immobilienscout für ein „Wohnen im Grünen“ begeistern.

..........Quelle Stern/Edelstein

Darauf vertrauend, dauerhaft ruhig und im Grünen wohnen zu können. Die Eigentümerin hat nun die Kleingärten mit der Begründung von Baumaßnahmen gekündigt und will - nach gegenüber den Kleingärtnern geäußerten Aussagen - auf den dann freien Hofseiten, vier weitere Wohnblocks errichten. Diese Aussagen haben die Mieter aber bisher nur von den Kleingärtnern. Von der HV bzw. von der Eigentümerin gibt es dazu bisher leider keine Aussagen. Ganz im Gegenteil, werden nun die Kleingärtner diskreditiert und ihnen vorgeworfen Gerüchte zu streuen.

Siehe auch unter Aktuelles

Mit Beginn dieser bei den Mietern noch nicht angekündigten Baumaßnahmen, wird der Blick von unseren Balkonen dann nicht mehr auf das Grün des Innenhofes, sondern genau auf den Nachbarn - nur ein paar Meter entfernt - fallen. Somit werden wir in Zukunft nicht nur weitere Nachbarn haben die uns direkt auf den Teller oder ins Schlafzimmer schauen, sondern werden dann eventuell auch viel weniger Sonne auf unseren Balkonen genießen können.

Nachbarschaft-Ausblick
..........dieses Bild ist natürlich leicht überspitzt ;-)Bildquelle @Hartkeller

Ganz zu schweigen von den andauernden & unzumutbaren Parkplatzproblemen. Der Neubau weiterer geplanter vier Wohnblöcke (mit insgesamt 32 Wohnungen) auf beiden Hofseiten, werden die schon jetzt vorherrschenden chaotischen Parkplatzprobleme, nur noch verschärfen. Weder in der Mittelbruchzeile (Spielstraße mit sehr wenigen Parkplätzen), in der Simmelstraße (Berufspendler die hier parken, Mitarbeiter der Banken) noch im Werftendensteig (einspurige Straße) haben wir hier ausreichend Parkplätze.

parkplatzmangel
..........Bildquelle @stark

Hinzu kommen noch die langwierigen Bauarbeiten an der zukünftigen Großbaustelle. Laut Schätzung eines unabhängigen Bau-Experten, werden diese Bauarbeiten - direkt vor unserem Fenster und hautnah erlebbar -
4 Jahre (je Seite ca. 2 Jahre), mit täglichem Staub, Dreck, Lärm und weiteren unzumutbaren Umständen andauern.


Baustelle Stern-Edelstein</div><span class=..........mögl. Baustelle Werftendensteig - Quelle @Peschstein
Zudem sollte angeführt werden, dass Eigentum kein reines Naturrecht ist. Die Sozialpflichtigkeit des Eigentums bezeichnet in Deutschland einen rechts- und sozialphilosophischen Grundsatz, der den Eigentümer auf seine Verpflichtung für das Gemeinwohl hinweist. Schon in der Weimarer Verfassung von 1919 (Art. 153 Abs. 3 WRV)[2] fand die Sozialpflichtigkeit folgenden Niederschlag:

„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich Dienst sein für das Gemeine Beste.“

grundgesetz
........(Quelle @VolkesWille)

In Art. 14 Abs. 2 Grundgesetz steht:

„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“

Zusammenfassend stellen sich nun folgende Fragen:

  • Bereits seit Ende 2013/Anfang 2014 bestehen laut unserer Recherche Pläne, für einen groß angelegten
    Neubau. Warum wurden die Mieter trotzdem mit einem "Wohnen im Grünen" gelockt?
  • Mit einer Bebauung sinkt der Wohnwert der Mietwohnungen. Hat die Hausverwaltung darüber Kenntnis?
  • Bei einer Bebauung müssen sehr viele Bäume gerodet werden. Werden dafür "grüne Ausgleichsflächen" als Ausgleich für die Gärten geschaffen? Wenn ja wo?
  • Bereits jetzt fehlen ca. 10-20 Parkplätze. Wo sollen die 16 neuen Mieter der Mittelbruchzeile 10-12 parken?
    (die Mittelbruchzeile ist eine Spielstraße mit sehr wenig Parkplätzen)
  • Wo sollen die 32 Mieter - der geplanten vier Wohnhäuser - parken?
  • Insgesamt fehlen also nach Fertigstellung der Neubauten ca. 40-60 Parkplätze.
    Werden zusätzliche Parkplätze geschaffen? Wenn ja wo genau? Wie viele?
  • Einige Mieter hatten sich bewusst für ein "Wohnen im Grünen" entschieden und sich Möbel, Einbauküche
    oder sonstige Einbauten anfertigen lassen.

demokratie
...........Quelle (dpa/picture alliance/Paul Zinken)